Dienstag, 6. Juni 2017

LBU zu Autobahn-Forderungen von Logistik-Verband und IHK Niedersachsen


Einen erneuten Beleg für die volkswirtschaftliche Unsinnigkeit einer A 39 sieht der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) Niedersachsen in den aktuellen Forderungskatalogen des Unternehmensverbands Logistik und der IHK Niedersachsen, in denen der Bau einer A 39 abermals nicht vorkomme. Der LBU erinnerte an frühere Positionierungen Hamburgs, in denen ebenfalls die A 39 kaum genannt worden sei.  Und dies, obwohl von A-39-Lobbyisten immer noch behauptet werde, die A 39 habe eine Bedeutung für den Hinterland-Verkehr des Hafens Hamburg.

Laut LBU-Vertreter Eckehard Niemann wird damit abermals das Projekt A 39 als Wahlkampf-Instrument entlarvt, das seinerzeit Ex-Bundeskanzler Schröder in Wahlkampfzeiten in den Bundesverkehrswegeplan gehievt habe, obwohl es damals und auch heute ein sehr schlechtes Nutzen-Kosten-Verhältnis und damit kaum eine volkswirtschaftliche oder regionalwirtschaftliche Bedeutung  habe.  

Dies, so der LBU,  gelte im Übrigen ebenso für die geforderte A 20 – besonders in Anbetracht der stagnierenden Umsätze des Hafens Hamburg und vorhandener anderer Verkehrswege.

Quelle: Pressemitteilung des Landesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz. Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz Niedersachsen e.V. Regionalgruppe Ostheide - Eckehard Niemann, Varendorfer Str. 24 29553 Bienenbüttel

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